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Junge Frau montiert ein Bauteil

Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) sind Betriebe mit einer Doppelaufgabe, deren Ziele auf den ersten Blick unvereinbar scheinen.
Zum einen sollen WfbM´s den Menschen mit Behinderung Arbeit im Rahmen ihrer Fähigkeiten ermöglichen und ihnen die Möglichkeit zur Entwicklung der Persönlichkeit geben. Bei diesem Teil der Aufgabe ist der Mensch mit Behinderung der "Kunde", dem persönliche und berufliche Förderung, Betreuung und Assistenz angeboten wird.
Zum zweiten sind WfbM, als Partner der Industrie und des Handwerks, den sich immer schneller wandelnden Anforderungen des Marktes unterworfen, müssen also unternehmerische Ziele entwickeln und ihre Produkte kostengünstig, termingerecht und mit höchster Qualität anbieten. Das bedeutet, die gleiche Person, die unter dem ersten Gesichtspunkt noch "Kunde" war, wird jetzt zum Mitarbeiter, der motiviert, qualifiziert und optimal eingesetzt werden muss.
Den Rahmen für diese Aufgaben gibt der Gesetzgeber mit dem Sozialgesetzbuch IX und der Werkstättenverordnung vor, für die Umsetzung dieser Aufgaben steht das Team der Boxdorfer Werkstatt: qualifizierte Mitarbeiter, TeilnehmerInnen am freiwilligen sozialen Jahr, Zivildienstleistende, ehrenamtliche Mitarbeiter und die bei uns beschäftigen Menschen mit Behinderung.
Unsere speziellen Angebote für Menschen mit Körperbehinderung - die körperorientierte Förderung mit ihren mobilitätserhaltenden Maßnahmen - sind aus der 40-jähren Erfahrung des Vereins für Menschen mit Körperbehinderung Nürnberg e.V. als Partner für Menschen mit Körperbehinderung entwickelt worden.

Wir sind Mitglied der Landesarbeitgemeinschaft Werkstätten für Menschen mit Behinderung Bayern, LAG WfbM

Impressum erstellt von Netscouts gemeinnützige GmbH

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